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Das Kreuz ist ein mächtiges Symbol und ein besonderes Thema in diesen Ostertagen

Das Kreuz steht aber auch für das, was uns trägt und hält im Leben und uns oft genug große Schwierigkeiten bereitet: unser Rücken bzw. unsere Wirbelsäule.

Ich arbeite an einem neuen Projekt zum Thema „Rückenbeschwerden“ und bitte Dich um Deine Meinung und Deine Erfahrung mit Rückenbeschwerden aller Art. Solltest Du mit Rückenbeschwerden keine (persönlichen) Erfahrungen haben, weil Du einen wunderbar funktionierenden Rücken hast, dann freue ich mich, auch davon zu hören 🙂

Und wenn Du aber, wie die meisten Menschen in unserem Kulturkreis, über einschlägige Erfahrungen mit Rückenbeschwerden, diesbezügliche Einschränkungen, (therap.) Maßnahmen etc. verfügst, dann nimm Dir bitte einige Minuten Zeit und teile Deine Gedanken unten im Kommentarfeld. Vielen Dank!

10 Comments

  1. „Es gibt nichts Dauerhaftes an unseren Verhaltensmustern außer unserer Einstellung, dass sie es sind.“ (Moshe Feldenkrais)

    „Seinen eigenen Körper zu kennen bedeutet, auch den Weg zum Entwirren seiner Verstrickungen zu kennen.“ (Ruthy Alon)

    Ich freue mich über Deine Erfahrungen! 🙂

    (HINWEIS: wenn Dein Kommentar nicht gleich erscheint, dann liegt es an den Sicherheitseinstellungen – ich muss ihn dann erst freischalten. Schaue dann einfach im Laufe des Tages noch mal vorbei, dann siehst Du auch gleich, welche Erfahrungen andere teilen)

  2. Hallo,
    auch ich hatte vor eingen Jahren ziemlich viele Probleme mit dem Rücken…vorallem beim Autofahren und nach langem Sitzen.
    Ich habe mir ienen Bauchtrainer (Swing Max) gekauft und täglich trainiert. Nach ca. 6 Wochen waren die Schmerzen weg.
    Seit ca. 3 Jahren trainiere ich täglich und wenn mal nicht, dann mekre ich das schnell…und hole das Training am nächsnte Tag nach. Es war ganz einfach, nur man muss es regelmäßig machen und dran bleiben.
    Viele Grüsse
    Anke

  3. Bin nun 85 Jahre alt. Hatte im Lauf der Jahre immer wieder Rückenbescwerden. Wenn ich mir überlege wann es das letzte Mal war? Ich erinnere mich nicht. Ja klar, bei Gartenarbeit oder sonstigen Arbeiten tut`s schon mal weh, aber nie mehr anhaltend. Warum? Ich weiß es nicht.

  4. Als Kind wurde ich wegen einer Skoliose in ein Stahlkorsett gepackt und sollte alle möglichen Übungen machen. Meistens habe ich geweint und meine Mutter ließ mich ohne Korsett und ohne Gymnastik weiterwachsen. Anfang 20 hatte ich Kreuzschmerzen, bekam Massagen und Krankengymnastik. Das hat nicht geholfen. Ich beschloss dann irgendwann, keine Schmerzen mehr zu haben. Gezielte Übungen habe ich nie gemacht, hin und wieder ein bisschen Sport, aber nur was mir Spaß macht: Tanzen, Wandern, Bergsteigen, Radfahren, alles in Maßen. Heute bin ich über 50 und wurde wegen etwas anderem in die Röhre gesteckt. Das Ergebnis: kaum mehr eine Skoliose, perfekte Bandscheiben, es hieß „erstaunlich fitt für ihr Alter“.
    Ich glaube inzwischen, dass es eher die innere Haltung ist: auf sich achten, rechtzeitig (!) merken, wann man Pause machen muss, sich Trödelzeiten erlauben, nicht so perfektionistisch sein wollen, genug schlafen, tief atmen und sich viel, viel freuen an den kleinen Dingen des Lebens. Achtsamkeit, nennt das Ralf, nicht wahr?

  5. Den ganzen Tag im Sitzen,
    der Rücken wird gleich zwicken.
    Viele meinen, da hilft spezieller Sport,
    Winston sagt, das ist Mord.
    Das Alter ist schuld daran,
    seh‘ ich mir die Jugend an.
    Wie kann ich ihn entlasten?
    Ohne von Arzt zu Arzt zu hasten?
    Meine alte Katze streckt sich am Morgen,
    die hat offensichtlich keine Sorgen.
    Bisschen gehen, bisschen laufen,
    bisschen strecken, bisschen raufen.
    Viele Meinungen hin und her,
    Bewegung ist doch gar nicht schwer.

  6. Hallo Ralf,
    dieses Thema beschäftigt mich schon seit meiner Jugend – da hatte ich das erste Mal aufgrund einer Beinlängendifferenz mit eingeklemmten Ischiasnerven zu kämpfen – seither hatte ich mal mehr mal weniger Probleme, leider kam noch eine Sprunggelenksverletzung hinzu – am schlimmsten war es jedoch vor ca. 7 Jahren, da hatte ich innerhalb eines Jahres zwei Bandscheibenvorfälle. Verursacht aus meiner heutigen Sicht durch Fußprobleme und massiven Stress/Druck/Spannungen.

    Ein Arzt wollte mich damals operieren – ich habe jedoch abgelehnt. Ich war aufgrund der massiven Beschwerden gewissermaßen gezwungen mich mit meiner Problematik auseinanderzusetzen. Insbesondere habe ich mich mit dem geistigen Heilen auseinandergesetzt und die mentalen Ursachen bzw. geistige Haltung im Zusammenhang mit Rückenproblemen analysiert – und mir viel Entspannung gegönnt. Das alles hat mir geholfen heute auf meinen Rücken und meine (geistige) Haltung zu achten und fast beschwerdefrei zu leben.
    Liebe Grüße – Elisabeth

  7. Ich bin jetzt 52 und es geht mir ( auch vom Rücken her) besser als in jungen Tagen. Ich stand früher aber auch unter starker Anspannung und Leistungsdruck, von dem ich mich Dank den Früchten jener Zeit befreien konnte. Jetzt habe ich einen Hund, den ich sehr liebe und mit dem ich viel Zeit in der Natur verbringe und mich viel mehr bewege als früher. Generell kann ich sagen, dass ich immer die Erfahrung machen durfte, dass kein Schmerz lange in starker Ausprägung bestehen blieb, so dass ich nie in Panik geriet, sondern immer zuversichtlich blieb. Hatte auch mal eine Hüfteinklemmung, für die eine OP empfohlen war und der Orthopäde nach wenigen Wochen staunend von guten Selbstheilungskräften sprach. Es wurde nicht operiert und ich bin seit Jahren beschwerdefrei. Ich meine, dass das Vertrauen in den eigenen Körper und in die Selbstheilung dabei sehr wichtig sind. Vielleicht auch die Ernährung. Bin seit Jahrzehnten Vegetarierin aus ethischen Gründen und verzichte zunehmend auf alle tierischen Produkte, die ja leider auch zu so viel Tierleid führen.

  8. Ich glaube dass jegliche Gefühlsregung sich körperlich zeigt (mal mehr, mal weniger wahrnehmbar). Vor kurzer Zeit gelang es mir, meine innere Haltung zu ändern……..danach meldete sich mein Rücken mit Schmerzen. Für mich vollkommen klar: meinem Körper war das neue Glaubensmuster unbekannt, so „musste“ er sich melden. Inzwischen sind die Schmerzen (ohne Medikamente) verschwunden.

  9. Lieber Ralf, in meinem Leben habe ich immer wieder mit Rückenschmerzen zu tun gehabt. Als Jugendliche wurde eine Beinverkürzung und die Verknöcherung der unteren Lendenwirbel diagnostiziert. Ich leide hin und wieder unter „Hexenschuss“ und bin dann vollkommen gehandicapt. Allerdings habe ich auch in den Jahren gelernt, hinzusehen was in meinem Leben gerade passiert, wovor ich Angst habe und was ich nicht zu tragen vermag, wenn mein Rücken schmerzt. Das hilft bei der Heilung nicht so sehr, weil die Muskeln so verkrampft sind, dass nur manuelle Therapie (Wärme, Ruhe, Liegen, leichte Dehnungsübungen) hilft. ABER meinem Geist hilft es wieder ein Stückchen weiter. Und das ist gut.
    Ich achte mich und meinen Körper mehr und achte auch auf mich und ihn. Besonders in schwierigen Situationen. Das hat mich mein persönliches „Kreuz“ gelehrt. Und ich trage es und werde von ihm getragen. Schön! Ich freue mich grade, das so entspannt und gut zu schreiben. Alles Gute und frohe Feiertage.

  10. Hallo Ralf,
    ich habe seit meiner frühsten Jugend immer sehr große Probleme mit meiner Wirbelsäule gehabt. Mehrfache Bandscheiben-vorfälle(1. mit 21. J.). Da wurde mir auch gesagt, dass ich einen angeborenden WS Schaden in der LWS habe und dadurch meine Abnutzung schon wie bei einer 50 jährigen Frau wäre. Mit diese WS habe ich zwei Kinder geboren (äußerst schwersthafe Geburten), und zwanzig Jahre als Sportlehrerin gearbeitet. Vor zwölf Jahren wurde ich an der LWS ooeriert! Seit dieser schwerzhaften Erfahrung mache ich jeden Morgen ca. eine Std. isometrische- und Entspannungsübungen. Seit dem habe ich nunoch in großen Stressphasen rückenprobleme oder wenn ich mit meinen Übungen am Morgen „schlampig“ werde. Seit her vestehe ich auch, dass eine ausgeglichende Seele immer auch einen ausgeglichenden Körper hat und somit kaum Schwerzen hat. Schön ist zu sehen, wie mein Lebensstil meine Kinder und sogar meine Enkelkinder insperiert. Momentan mache ich jeden Morgen mit meinem achtjährigen Enkelkind Yogga. Ich arbeite seit zwei Jahren in der tiergestützten Intervention mit meinem Beaglehund Louis(3J.). Auch er gesellt sich jeden Morgen zu mir und setzt sich neben mich während meiner Übungen. Ich kann alle nur ermutigen, regelmäßig Entspannungsübungen für den Rücken zu machen. Herzlichst Ilona

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